Bemerkung dazu... (zu Sauerbrunn) [ von dankscheen am 2008-08-28 06:11:10 ] Zumindest war und ist es für mich interessant, mit diesem Eintrag zu erkennen (erkennen zu dürfen), inwieweit hier drinnen wienuntypische Linien, Züge oder ähnliches gesehen werden. Da diese Lokomotive die erste in seiner Art darstellt, in Vergessenheit geraten wird, schon historisch ist, bundeslandsübergreifend fuhr, ein Stück Geschichte Technik darstellt ( wie Mailüfterl z.B.) , also kurzum Eigenschaften besitzt die locker mit einer regionalen öffentlichen Verkehrslinie in Wien mithalten kann, einen berechtigten Platz hier finden könnte. Benennungen von Linien wie 2,8,10 usf. werde ich ,obwohl es diese in anderen Städten in Österreich auch gibt, nicht in Frage stellen oder in die „Verträglichkeit“ von Ostarrichi geben. Doch auf Dauer werde ich erkennen (müssen), welche Einträge hier „erwünscht“ sind .......weiterführenden Überlegungen möchte ich mich hier nicht äüßern. dankscheen Siehe: (zu Sauerbrunn) [ von JoDo am 2008-08-28 04:45:25 ] www.stef.at/index.php?option=com_docman&task=doc_view&gid=24&Itemid=54
Schwer am Überlegen bin ich, ob der namensgebende Begriff (immerhin ein Kurort mit bewegter Geschichte, war doch Sauerbrunn von 25. Jänner 1921 bis 29. April 1925 provisorischer Sitz der burgenländischen Landesregierung) nicht auch ins Verzeichnis aufgenommen werden sollte, wobei dann natürlich die Frage entsteht, wieviele Lokomotiven samt deren Herleitungen "ostarrichi" verträgt. Beispiel: (zu Barerlag) [ von klaser am 2008-08-28 02:03:02 ] EINLADUNG zum Top-Event des Jahres 5. Obergurktaler Schnapserturnier
Nenngeld: € 18,- (Einzahlung per Zahlschein) – Nachnennung € 25,-
Die Teilnehmerzahl ist mit 160 Personen begrenzt. Sichern Sie sich schon jetzt Ihren Spieltisch.
Nennungen werden nach Datum der Bankeinzahlung gereiht. Letzter Einzahlungstag im Bankweg ist
Freitag, 6. April 2007. Danach ist die Teilnahme nur durch Barerlag im Gemeindeamt Gnesau gesichert. Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich! (zu erlegen (Geldbetrag)) [ von Brezi am 2008-08-27 23:08:28 ] Da wurde in einem deutschen Buch doch eine halbe Seite lang über das vermeintlich "falsche" Wort 'erlegen' für (bar) einzahlen philosophiert. Erlegen, so das Buch, könne man doch nur Antilopen, Bären und Wildsauen. Ich wollte es wissen und habe Google bemüht. Tatsächlich habe ich das Wort in obiger Bedeutung nur auf österreichischen Seiten gefunden. JoDo kommt mir mit dem Ausbessern immer zuvor! (zu USTRABA ( siehe 2er Linie)) [ von Brezi am 2008-08-27 22:32:56 ] Ja, 1966 war das eine Sensation, dass eine Straßenbahn unterirdisch fuhr. Die um einen Stock tiefer gelegte Zweierlinie wurde dadurch viel schneller, denn oben ging es bei dem Verkehrsaufkommen und den vielen Ampeln sehr langsam. Zusätzliches Feature der Ustraba waren die ersten schaffnerlosen "Wägen". Pro Zug gab es einen davon und die Kinder konnten es nicht fassen, dass sie den Tür-auf-Knopf auf einmal selbst drücken durften.
Heinz Conrads, als er den Bau dieses Verkehrsweges in seiner Wochenschau ankündigte sagte: "Ustraba ist nicht etwa ein mährisches Volkslied".
Auch in manchen deutschen Städten fahren Tramways streckenweise unter Tag. In einer davon heißen sie deswegen gleich U-Bahn (sag nicht, in welcher). Dieser Einteiler mit Trägern (zu Kombinege, Kombinesch) [ von Brezi am 2008-08-27 22:25:05 ] kombinerte Mieder und Unterrock und war im Familienkreis als casual wear durchaus normal. Aber in diesem Aufzug die Wohnungstür zu öffnen oder gar damit am Gang zu erscheinen galt als unschicklich. Darum war besonders an Wochenenden oft zu hören: "Bitte mach du auf, i bin in der Kombineesch". Blöd nur, wenn der Pater familias dann noch im Pyjama und die Kinder im Nachtleiberl waren. Anwendungsbeispiel *g (zu Wauwau) [ von dankscheen am 2008-08-27 21:53:34 ] Eine strukturell designierte Finalität in Relation zur Zentralisationskonstellation provoziert die eskalative Realisierung destruktiver Integrationsmotivationen durch permanent aggressive Individuen der Spezies "WauWau"
in Kärnten kurz - den letzten beißen die Hunde ! LG Dankscheen Beförderte erstmals ... (zu Sauerbrunn) [ von dankscheen am 2008-08-27 20:20:43 ] ab 1859 von Köfllach mit 11 Kohlenwagen Heizmaterial nach Graz. Die südliche Staatsbahn kurz Südbahn genannt, führte von Wien nach Triest. Bis 1923 im Dienst ..LG Dankscheen.. Gottseibeiuns (zu Gottseibeiuns - Gott sei bei uns) [ von Koschutnig am 2008-08-27 19:33:36 ] Friedrich Kluge, Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, Berlin 1963: "Gottseibeiuns m.'Teufel'.Den Schutzruf den man beim Anblick des Teufels ausstößt, benutzt abergläubische Furcht, den gefährlichen Namen zu meiden. So zuerst Hermes 1778 'Sophiens Reise' 3,677" DDR-DUDEN Leipzig 1979: "Gottseibeiuns [..´bei.., auch ..´sei..], der, -'Teufel'" West-DUDEN, Mannheim:"Gottseibeiuns [Betonung auf ..´bei..,oder auch auf ..´sei..]der; - (verhüllend für 'Teufel')" Also gesamtdeutsch, jedoch nur mehr selten zu hören/lesen, da sich heuzutage der Aberglaube eher auf Esoterik, Erdstrahlen und Homöopathie konzentriert. Teixel, Teixel! @ChrisB ... (zu Gottseibeiuns - Gott sei bei uns) [ von shadow am 2008-08-27 18:01:21 ]
Mir scheint, das Problem liegt an der Übersetzung. auch für mich ist diese
Übersetzung nicht besonders treffend.
Zugegebenermaßen ist dies recht schwierig zu übersetzen und nur mit dem Teufel ist es nicht getan
Vorab sei auch erwähnt, diese Bezeichnung nur im Osten bekannt zu sein scheint und da auch nur in überwiegend Wien.
Eine Übersetzung fällt daher schwer, Gottbeinuns beschreibt in einem Wort die Angst und den Respekt vor dem Teufel. Schon alleine das Aussprechen des Namens sollte man
tunlichst vermeiden war schon in alten Zeiten die Devise. Man ging eher über, den
Fürsten der Hölle erst garnicht beim Namen zu nennen und es mit Gottbeiuns zu verdeutlichen.
Zusammenfassend bevor es langatmig wird:
Die Übersetzung ist daher sinngemäß falsch, es beinhaltet in keinster Weise mit diesem
einen Wort Teufel die Bedeutung. Die besagen würde : Gott sei bei uns, „er“ soll mir
fernbleiben. „Er“ macht mir Angst“. Das Kreuzzeichen dazu verdeutlicht es zusätzlich.
Wenn ich eine Übersetzung zu machen hätte, schwierig, aber möchte nicht ausweichen und nur bemängeln.
Gottseibeiuns – beschwörende Formel den Teufel fernzuhalten
Ferner möchte ich Moderatorenkollegin Meli sagen /schreiben, es zumindest für mich immer wichtig ist zu wissen, wie bekannt dieses Wort im Umfeld ist.
Lieber ChrisB, Meli lebt in Deutschland, eine der Wenigen die in der Lage ist hier mit
ECHTEM Fachwissen mitarbeiten zu können.
Google, naja 3,250 mal in Österreich / 11,000 in Deutschland alleine....was soll dies aussagen im Vegleich mit praktischen Erfahrugen ?
Ich würde gerne noch Stellung nehmen auf andere Einträge von Dir, doch die wären recht
umfangreich an Schreib-und Rechercharbeiten. Sollte ich die Lust , die Muse und die Zeit
dazu finden, werde ich dies mal in Angriff nehmen.
Nimms mir nicht übel, also sei mir nich böse. Zwei ultradeutsche und häufig verwendete
Wortkombinationen zum Abschluß. Nimms mir nicht übel, ist nicht typisch für Österreich
alleine.
Gottseibeiuns wenn sich der Sturm weiter nähert,
Gottseibeiuns wenn sich das Feuer weiter ausbreitet
Gottseibeiuns – Beispiele ohne T........l
-shadow- Obwohl an Wiener Tramways sehr interessiert, (zu 2er Linie) [ von Brezi am 2008-08-27 15:23:28 ] fände ich es in einem Österreichisch-Wörterbuch viel interessanter, wenn hier stünde, dass man heute noch zu dem erwähnten Straßenzug "Zweierlinie" sagt, obwohl dieser Straßenname in keinem Stadtplan aufscheint (analog zu Kopenhagens Fußgängerzone 'Strøget'). Somit ist das Wort in dieser Bedeutung eine echte Vokabel für die, die Wienerisch verstehen wollen, denn zum Beispiel der Taxifahrer fragt gern: "Wie fahr ma denn? Solli über die Zwaralinie?".
Den Rest der Übersetzung würde ich JoDos Kommentar anfügen. Unabhängig davon meine ich, dass unter "Reisetipps - Wien" ruhig auch einmal ein Beitrag über das öffentliche Wiener Verkehrssystem und dessen Geschichte entstehen könnte. Hier hingegen sollten eher Hinweise stehen, mit "da Neinaviazga" die Straßenbahnlinie 49 gemeint ist. Aber wie das praktisch geschehen soll, ohne dass alle Linien einzeln aufgeführt werden (allein der Gedanke macht mich schaudern), weiß auch ich nicht. Zu meiner Unkenntnis (zu o) [ von JoDo am 2008-08-27 15:02:19 ] muss ich mich bekennen, aber als Ignoranz möchte ich das nicht verstanden wissen!
Dafür besuche ich ja dieses "Forum", dass ich auch was dazulerne.
Ist halt schwer hernach so ein Wort gebührlich zu beurteilen ... |